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"Rain of Peace is an impressive debut album." (Kulturwoche, Austria)

"The music of Dana Tupinambá is wonderfully quiet and relaxing." (Kulturwoche, Austria)

"Dana Tupinambá delighted the audience with beautiful musical performance." (TV Poprad, Slovakia)

"Her debut album is full of tenderness, beauty, gentle melodies and love. Very remarkable and fine album with beautiful artistic statement." (SK Jazz, Slovakia)

"A super talent." (Jazzzeit)

"A full-bloodied musician." (Concerto)

"The music of Dana Tupinambá is very rich in harmony and rhythm." (ORF)

jazzzeit
concertMagazine

 

Tupinamba, Dana: Musik hat für mich auch einen meditativen Charakter

www.kulturwoche.at

tupinamba_dana_teaserIst es eine positive Folge der letzten EU-Erweiterungsrunde, dass im Jazz in der letzten Zeit vermehrt osteuropäische Künstler in den Fokus rücken? Nachdem die tschechische Sängerin Martha Topferova mit Latin-Jazz-Rhythmen wie kubanischem Son oder Merengue Publikum und Kritiker in Begeisterung versetzte, wagt sich nun eine 29-jährige in Wien lebende Slowakin an Jazz und Bossa-Nova aus Brasilien. Die Gitarristin und Sängerin Dana Tupinamba veröffentlicht mit „Rain Of Peace“ ein beeindruckendes Debütalbum und wird dabei von ausgezeichneten Musikern wie Alegre Correa, Martin Reiter und Matthieu Michel unterstützt. Robert Fischer traf die Musikerin zum Interview.

Kulturwoche.at: Du bist eigentlich eine klassisch geschulte Musikerin, veröffentlichst aber jetzt mit deinem Debütalbum „Rain Of Peace“ eine CD mit brasilianisch beeinflusstem Jazz. Wie kam es dazu?

Dana Tupinamba: Ich kam zur brasilianischen Musik vor allem durch mein Hauptinstrument, die Gitarre. Da gibt es im klassischen Repertoire viele Stücke aus Lateinamerika, so kam ich dann zu Musikern wie Egberto Gismonti, Toninho Horta, Tom Jobim – alles Musiker, die einerseits toll Gitarre spielen mit wunderbaren Akkorden, aber auch selbst dazu singen.
Dadurch habe ich dann mit ca. 15 Jahren angefangen, auch solche Musik zu machen.tupinamba_dana2

Du singst auf der CD auch Portugiesisch, wie hast du das gelernt? Das ist doch sicher
für alle Musiker, die Astrud Gilberto & Co nacheifern, eine große Hürde?

Das war ganz einfach – ich habe meinen Freund, einen Brasilianer kennen
gelernt (lacht), habe mich verliebt, und da ich schon Spanisch konnte, war es dann auch nicht mehr so schwierig, von ihm portugiesisch zu lernen.

Wer sind konkret deine musikalischen Vorbilder in Brasilien? Du hast vorhin schon einige Musiker erwähnt, aber sind das auch wirklich deine Vorbilder?

Ja, wie schon erwähnt – Egberto Gismonti, Toninho Horta oder Tom Jobim haben mich
musikalisch stark beeinflusst, aber auch ein Alegre Correa, den ich in Wien kennen lernte, inspiriert mich stark mit seiner Spontaneität und seiner Improvisationskunst.

1998 bist du aus der Slowakei nach Wien gezogen – hatte das auch musikalische Gründe?
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Ja. In der Slowakei war es einfach schwer Musiker zu finden, die brasilianische Musik spielen – in Wien dagegen fand ich bald Anschluss, da es hier ja auch eine kleine Szene mit Musikern aus Brasilien gibt. Zuerst traf ich Alegre Correa, dann Isabel Padovani – das war natürlich ein Traum für mich! Bei einigen Sessions im Porgy & Bess traf ich dann auch nach und nach die Musiker, die jetzt in meiner Band spielen: zuerst den Schweizer Trompeter Matthieu Michel, über ihn dann den Pianisten Martin Reiter. Zuletzt kam Bassist Hans Strasser dazu. Mit Mundharmonika-Spieler Bertl Mayer, mit dem ich in meinem Trio spiele, kam ich auch über Alegre Correa in Kontakt.

tupinamba_dana3tupinamba_danaWas ist die Inspiration für deine Song-Texte?

Einerseits vor allem die verschiedenen Elemente der Natur, wie Wald, Meer, Berge, usw. Andererseits die Menschen und ihre Gefühle wie Trauer und Schmerz, aber auch Freude. Doch Musik hat für mich auch einen meditativen Charakter. Ich beginne zu spielen, bekomme eine Idee, finde eine Melodie und versenke mich darin, ohne viel nachzudenken. Schade, dass es in Wien nicht so viel Natur gibt – manchmal vermisse ich das schon…

 

Auf „Rain Of Peace“ gibt es Titel in brasilianischer, englischer und französischer Sprache – was ist der Grund dafür?

Ich habe ein Faible für verschiedene Sprachen und gab den Songs, die mich am meisten an Brasilien erinnert haben, portugiesische Texte. Die Songs, die mehr nach Jazz klingen, wie „Whatever“ oder „Speaking With Jaco“, wurden englisch betitelt.
Und „Lettre pour un ami“ trägt einen französischen Titel, weil ich diesen Track Matthieu Michel gewidmet habe. Trompeter mag ich ganz besonders.

Wie ist „Speaking With Jaco“ entstanden?

Da geht es natürlich um Jaco Pastorious. Ein toller Musiker, und obwohl ich nicht Bass spiele und seine Musik eigentlich fast eine eigene Welt für sich ist, bleibt er eine große Inspiration für mich. An dem Tag, als ich den Song schrieb, hörte ich vorher viel Musik von Ihm.

Martin Reiter spielt auf „Rain Of Peace“ die Bossa Nova-typischen Mundharmonika-Parts auf der Melodica – was nicht sofort auffällt. War das beabsichtigt?

Jtupinamba_dana_cd_covera, die CD-Aufnahmen fanden noch ohne Bertl Mayer statt – ich lernte ihn erst später kennen – und so hat Martin diese Sounds mit der Melodica erzeugt.

Generell finde ich deine Musik wunderbar ruhig und entspannend, die sogar eine wenig nach Chill-Out klingt. Könntest du dir vorstellen, dem derzeitigen Trend zu folgen und deine CD von Elektronikern wie Kruder & Dorfmeister oder dZihan & Kamien remixen zu lassen?

Ja, warum nicht (lacht)! Ich habe zwar noch nicht daran gedacht, aber das ist eine gute Idee!

Link-Tipp:
www.danatupinamba.com 

CD DANA TUPINAMBÁ GROUP – RAIN OF PEACE PG Records, 2006 12.09.2006

 

Mladá Slovenska v Košíc sa zamilovala do brazílskej hudby! A vo Viedni k tejto láske získala konkrétny vzťah. Jej debutový album je plný nehy, krásy, nežných melódií a lásky! Dana spieva a hrá na gitare a navyše si skomponovala všetkých 10 pesničiek. Veľmi zaujímavý a kvalitný album a krásna umelecká výpoveď!

Patrick ŠPANKO

 

www.skjazz.sk

 

 

 

 

D. Tupinamba-Inspiration aus der Natur

volksgruppen.orf.at


"Musik", heisst für die Künstlerin Dana Tupinamba, "hat eine spezielle Kraft, die intensiven Momente des Lebens in eine echte Mitteilung der Seele zu bringt. Musik, die Stimme der Natur, ist eine magische Art und Weise der Kommunikation zwischen uns allen."

Name eines Indianerstammes Dass der Name nicht slowakisch klingt, leuchtet ein: Tupinamba ist der Name eines Indianerstammes, das einst an der Küste Brasiliens lebte. Jedoch wurden sie durch von den Europäern eingeschleppten Krankheiten und durch direkte Gewalt stark dezimiert. Der Stamme ging dann recht bald in der brasilianischen Mischlingsbevölkerung auf.

Dana Tupinamba ist 1977 in Košice in der Ostslowakei geboren. Als Kind einer Musikerfamilie beginnt sie schon mit 10 Jahren Gitarre zu spielen und zu singen. Mit 21 Jahren entschliesst sie sich, nach Österreich zu kommen, um hier Gitarre an der Hochschule zu studieren. In Wien ist es auch, wo sie ihre Liebe zur brasilianischen Musik entdeckt, hier lernt sie den bekannten brasilianischen Gitarristen Alegre Correa kennen, und studiert gleichzeitig bekannte brasilianische Komponisten. Die musikalischen Wurzeln von Dana Tupinamba liegen sowohl in der Klassik, als auch im Jazz, wie sie formuliert.

"Rain of Peace" Das erste Album "Rain of Peace" von Dana Tupinamba wird am 10. April im Porgy & Bess im ersten Wiener Gemeindebezirk veröffentlicht. Den Abend wird sie mit den Musikern bestreiten, mit denen sie auch ihr Album aufgenommen hat: Matthieu Michel, Trompete; Martin Reiter, Klavier; Johannes Strasse am Kontrabass und Gastmusikern wie z.B. der brasilianische Jazzgitarrist Alegre Correa.

 


 

Dana Tupinambá & Ralph Towner at Spielräume ORF 1 in 30.03.2006

By Johann Kneihs

     
 

 
     

 

 

 

 

 

 

 

Dana Tupinambá Press Kit (Photos + PDF) Download

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